Während der Italiener G-23 aka Moscow Death Disco, abgesehenen von den Remixen, auf der ersten Ausgabe noch Solo als Secret Rave auf seinem Label art-aud veröffentlicht hat, ist die zweite Ausgabe eher eine Mini-Compilation mit Verstärkung von RivetAnybody AnytimeTextasy und Myler geworden. Gemeinsam bestückt man dann gemeinsam in Form von vier Tracks einen Breakbeat beladenen Rückblick in die 90s. Mal in Richtung Hardcore, mal funky.

Der erste Track ist dann auch gleich mein Favorit der Platte und hat ’ne Ladung Drum & Bass im Nacken. „Where The Head Goes (Ruff Mix)“ von dem mir unbekannten Namen Anybody Anytime. Weiter geht’s mit dem angefunkten und detailreichen „Loose Dogs Brexperiment“ von G-23 zusammen mit dem Schweden Rivet. Bei „Wave Racer“ von Textasy hab ich recht schnell eine Szene mit Doppelzopfigen Mädel in einem britischen Warehouse vor Augen. War wahrscheinlich auch der Plan. Den Abschluss bildet mit ordentlich Punch und Drums, Drums und nachmals Drums „Wheelie Bin Bonfire“ des Iren Myler.

Secret Rave 02 macht beim hören und auch beim spielen soviel Spaß wie die fünf Produzenten im Studio gehabt haben dürften. Ein schlauerweise auf dem Foto nicht abgebildetes und von Joo gestaltetes A3 Poster gibt’s dann auch noch dazu.


V/A ‎– Secret Rave 02 (art-aud – AA-SR02) | Design: Joo